22.01. – 16.10.2022

The World of Music Video

Musikvideos sind Zeichen unserer Zeit und integraler Bestandteil unserer Gegenwartskultur, weltweit abrufbar, weltweit produziert – ein Nukleus der globalen Unterhaltungsindustrie. Zugleich sind sie eine Welt für sich in ihrer einzigartigen Verschmelzung von Film, Musik, Kunst, Tanz und Zeitfragen. Diese Welt zu erkunden, ist das Ziel der Großausstellung zur Geschichte und Gegenwart des Musikvideos im Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

Autor: Philipp Majer

Musikvideos sind Gesamtkunstwerke im Minutentakt, eine besondere Kreativ-Plattform für Musiker:innen, Filmregisseur:innen, Künstler:innen, Designer:innen und Choreograph:innen. THE WORLD OF MUSIC VIDEO im Weltkulturerbe Völklinger Hütte macht diese faszinierende und hybride Kulturform vom 22. Januar bis 16. Oktober 2022 zum Thema – opulent und dezidiert zugleich.

Es geht nicht nur um musikalische und filmkünstlerische Qualität, sondern auch um brennende Inhalte: KI, Klimawandel, politische, psychische und physische Gewalt sowie Genderfragen aller Art. So entsteht ein in dieser Form noch nie realisiertes Panorama des Genres Musikvideo.

07 CR Baloji 00 16 02 Baloji — Peau de chagrin / Bleu de nuit
04 CR DieAntwoord Freeky 00 45 05 Die Antwoord - I Fink U Freeky
108 CR PetShopBoys 01 07 05 Pet Shop Boys - Go West
053 CR MakeTheGirlDance 00 58 21 Make the Girl Dance — Baby Baby Baby
054 CR Saniser 01 58 04 4 v2 Şanışer — Susamam

„Über achtzig der interessantesten Musikvideos der letzten Jahre und Jahrzehnte verdichten sich im Weltkulturerbe zu einem großartigen Parcours und Panoptikum der Kunstform. Wir wollen emotional wie intellektuell inspirieren, körperliche Erfahrung ist garantiert in diesem veritablen Musikvideo-Kosmos“, so Dr. Ralf Beil, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte und Kurator der Ausstellung: „Ihre Augen werden Ohren machen!“

Der Ausstellungsort

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Einmalig ist schon der Ausstellungsort: Die originalgetreu restaurierte Gebläsehalle samt Verdichterhalle, wird zum kongenialen Schauplatz der musikalischen Projektionen: Über sechzig Großleinwände mit bis zu sieben Metern Spannweite scheinen zwischen den riesigen Maschinen auf, Monitore leuchten in intimeren Nischen. Und wer Courage hat, blickt oder steigt hinab in die Unterwelt der wieder freigelegten Schächte, wo Filme mit drastischerem Inhalt laufen.

Zu sehen sind neben Videos wie „Stress“ von Romain Gavras zum Soundtrack von Justice, die durch ihre radikalen Bilder provozieren, auch zahlreiche ironische, verspielte und humorvolle Beiträge wie „Bad Guy“ von Billie Eilish. Im unmittelbaren Zusammenwirken der einzigartigen, historischen Aura der Gebläsehalle mit der zeitgemäßen Multimedia-Szenerie ist THE WORLD OF MUSIC VIDEO eine der ungewöhnlichsten Ausstellungen, die das Weltkulturerbe bis dato realisiert hat.

CR Len Lye Rainbow Dance 1936 Len Lye — Rainbow Dance
021 CRHeavyBaile 01 12 07 Heavy Baile — Noturno 150
18 CR Deichkind 00 29 24 Deichkind — Keine Party
56 CR PeachKings 01 28 18 The Peach Kings – Dirty Secret
CR 2 Leningrad Kolshik Artistin Leningrad — Kolshik

Musikvideos sind weder reine Kunst, noch reiner Kommerz. Ausgerechnet mit der Antihymne „Smells Like Teen Spirit“ und einem Low-Budget-Video im Geiste des Punkrock wurden Nirvana zu Superstars. Schon diese bittersüße Pointe der Pop-Geschichte zeigt: Das Musikvideo ist untrennbar mit der Kulturindustrie und ihren weltweiten Erfolgen verwoben. Werbefilme werden zu Kunst wie beim „Mutant Brain“-Video von Spike Jonze für Kenzo World. 

Andererseits sind bedeutende Künstler:innen wie Laurie Anderson, Joseph Beuys („Sonne statt Reagan“), Yoko Ono oder Andy Warhol zugleich Pioniere des Crossover-Mediums. Und The Carters erobern als „Celebrities of Color“ den Louvre mit seinen Meisterwerken der Hochkultur. Ob Hieronymus Bosch, eine Mülldeponie in Afrika oder die One-Minute-Sculptures von Erwin Wurm, das Musikvideo kann in den besten Werken seines Genres jedes Material und Thema virtuos besetzen.

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Das Zusammenspiel unterschiedlichster Filme mit dem grandiosen Raumeindruck der Gebläsehalle führt zu immer neuen Assoziationen und Verbindungen. Dank eines Mediaguide-Systems mit Kopfhörern, das automatisch synchron die Soundtracks abspielt, sobald man sich einer Leinwand oder einem Monitor nähert, erfolgt der Gang durch die Schau quasi intuitiv. So wird die Gebläsehalle mit der Ausstellung THE WORLD OF MUSIC VIDEO selbst zu einem Gesamtkunstwerk, das mit allen Sinnen erlebt werden kann. 

Es gibt genügend
Platz zum Tanzen, und
zum Nachdenken über 
ein Schlüsselmedium der
zeitgenössischen Kultur.

Die Künstler:innen

Pressestimmen zu THE WORLD OF MUSIC VIDEO

„Man muss hin nach Völklingen, selbst wann man sich für Musikvideos kaum interessiert. Weil sich die bedeutendste Kultureinrichtung des Saarlandes gerade neu erfindet.“
Cathrin Elss-Seringhaus, Saarbrücker Zeitung, 14. Januar 2022

„„Ihre Augen werden Ohren machen!“ verspricht Generaldirektor und Kurator Ralf Beil in seiner ersten großen Präsentation. Und er hat Recht […] Entstanden ist eine zeit-, welt- und themenumspannende Ausstellung, die in ihrer Dimension und Qualität bislang wohl einmalig ist.“
Katja Sponholz, Zeit online, 20. Januar 2022

„Kein Zweifel: In dieser Ausstellung wird die hybride Kunstform des Musikvideos zum Augenöffner […] Die Videos sind hervorragend ausgewählt, die Musik elektrisiert, zu bewundern sind Gesamtkunstwerke im Minutentakt.“
Rudolf Schmitz, Deutschlandfunk Kultur, 20. Januar 2022

Musikvideos interpretieren Genres wie Spielfilme oder Sozialdramen um. Sie experimentieren mit stilbildenden Bildformen. Und sie haben inzwischen die Sehgewohnheiten und das Lebensgefühl ganzer Generationen geprägt. Das ist vielleicht ihre größte Leistung.“
Uwe Loebens, SR-Aktueller Bericht, 20. Januar 2022

„…unter den 84 Videos […] finden sich Entdeckungen und Wiederentdeckungen aus 30 Ländern, Perlen und Kunststücke. Das, verbunden mit der räumlichen Inszenierung der Gebläsehalle und einer Technik, die für die Besucherinnen und Besucher simpelst handzuhaben ist, macht „The World of Music Video“ zu einer aufregenden Ausstellung – und einem ganz großen Wurf.“
Tobias Kessler, Saarbrücker Zeitung, 21. Januar 2022

„Eine großartige Schau, kuratiert vom Generaldirektor Ralf Beil selbst, lauter Minutengesamtkunstwerke, Musik für die Augen […] Ein kunstvoller Spaß.“
Markus Clauer, Die Rheinpfalz, 21. Januar 2022

„Viel Platz, viel Musik: Ein Appell an den Tanzreflex der Besucher […] Eine bewegte Reise durch die Welt der Videos: Augen auf, Ohren an!“
Susanne Freitag-Carteron, ZDF heute journal, 22. Januar 2022

„Plongée dans l’obscurité, les images défilent et s’entrechoquent dans le champ de vision, la musique file dans les tympans. C’est hypnotisant. […] Dans la salle de soufflantes, „The World of Music Video“ est à couper le souffle.“
Gaëlle Krahenbuhl, Le Républicain Lorrain, 22. Januar 2022

„Ist das denn Kunst? Aber ja, und zwar ganz großartige! In der Völklinger Hütte sind Musikvideos von den Anfängen bis heute zu sehen. […] Das Musikvideo ist eine Kunstform, die einen ganzen Kosmos in Kürzestform aufreißt.“
Stefan Trinks, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Januar 2022

„Spektakulär Expo iwwert d’Geschicht vum Museksvideo an der Völklinger Hütte. D’Expo weist, wéi ausdrocksstaark Museksvideoe kënne sinn. An dräi Minutte kënnen hei ganz Geschichten a Messagen ënnerbruecht ginn. […] Elo wou et verschidde Musekssenderen iwwerhaapt net méi ginn an ëmmer manner Clippen op der Tëlee ze gesi sinn, kéint ee mengen, dass d‘Museksvideoen u Wichtegkeet verléieren. Mä déi nei Expo "The World of Music Video" am Weltkulturierwe Völklinger Hütte nieft Saarbrécken beweist de Géigendeel.“
Loïc Juchem, RTL Luxembourg, 27. Januar 2022

„Diesem Spannungsfeld zwischen Empowerment, Repräsentation und Systemkritik auf der einen und der Stärkung kapitalistischer Verwertungslogik auf der anderen Seite, zweifellos eine große Frage der Gegenwartskunst, kann man in der Völklinger Gebläsehalle nachspüren.“
Julian Dörr, Tagesspiegel, 28. Januar 2022

„Im ersten Augenblick ist man überwältigt, geflasht von den visuellen Eindrücken: Die Dunkelheit, die riesigen Maschinen in dem ehemaligen Stahlwerk, gebrochene Bilder auf riesigen Leinwänden und Monitoren […] Es ist eine aufregende Reise durch unsere Welt der Videos, ein opulentes Mahl für Augen und Ohren.“
Ulrike Däßler, arte journal, 31. Januar 2022

„…schließlich steigen die Mutigsten oder Frechsten in die Tiefen der Fabrik hinab, dort wo die Videos mit „eindeutigen“ Inhalten versammelt sind, wie jenes des Rappers Tommy Cash, dessen Gesicht, inmitten von Spiralen aus nackten Frauenkörpern, den Platz des Geschlechtsteil von einer unten ihnen einnimmt, in einer Ego-Trip-Version von „Der Ursprung der Welt“.“
Thomas Flagel, Poly Magazine, Februar 2022

„Zugegeben: Die Vorstellung, in einem Museum Musikvideos zu schauen, erschien uns erst ein wenig panne. Aber nur so lange, bis wir die riesige Halle zum ersten Mal betraten und von Billie Eilish begrüßt wurden, die auf einer meterhohen Leinwand durch „Bad Guy“ turnt. […] Spannend wird es immer dann, wenn die Architektur auf besondere Weise genutzt wird. So muss man an einer Stelle zum Beispiel eine schmale Metalltreppe hinabsteigen, um in einem feuchten, beklemmenden Raum das ebenfalls beklemmende Musikvideo zu „Voodoo in My Blood“ von Massive Attack feat. Young Fathers zu sehen...“
Daniel Koch, Diffus, Das digitale Musikmagazin, 2. Februar 2022

„Ein begehbares Gesamtkunstwerk voller Kontraste […] Eine Zeitreise zwischen Joseph Beuys und Billie Eilish […] Die Verschmelzung von Film, Kunst, Musik und Tanz: Elektrisierend.“
3sat Kulturzeit, 2. Februar 2022

„Musikvideos transportieren spielerisch, ironisch oder provokant Träume genauso wie gesellschaftliche Diskussionen: Kolonialismus, Sexismus, soziale Verwerfungen. Einerseits sind sie ein unerlässlicher Bestandteil der Musikvermarktung, andererseits haben sie sich zu einer eigenständigen Gattung an der Grenze zwischen Kunst und Kommerz etabliert, sind eine Spielwiese, die auch berühmte Regisseure anlockt. Längst wirkt die kreative Kraft der Musikvideos auf Film, Fernsehen und die Sehgewohnheiten stilbildend zurück. Der Besuch der Ausstellung in der Völklinger Hütte ist wie eine Begegnung mit alten Bekannten, die ihre neuen Freunde mitgebracht haben.“
Uwe Loebens, SR Wir im Saarland, 2. Februar 2022

„Grosses Überwältigungskino […] in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes.“
Sabine Willkop, SWR Kunscht, 3. Februar 2022

„L’exploit de The World of Music Video consiste justement à immerger le spectateur dans cet univers kaléidoscopique où palpitent 84 vidéos issues d’une trentaine de pays. […] Rap, rock, pop, électro ou métal, par-delà les courants, c’est un regard sur le monde qu’entend aussi proposer cette déferlante de sons et d’images.“
Serge Hartmann, Dernières Nouvelles D’Alsace, 5. Februar 2022

„Wegträumen in andere Welten. […] Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn sich unsere Augen und Ohren auf die Reise begeben. [...] Ein wirklich spektakuläres Ambiente – ideal zum Eintauchen in die Welt der Musikvideos.“
Romy Straßenburg, Arte Twist, 6. Februar 2022

„Der heimliche Star der Schau ist der Ausstellungsort selbst. Befreit von Einbauten und Teppichen erstrahlt die Gebläsehalle wieder in altem Glanz. Die Maschinenhalle hat nun wieder ihr kathedralenhaftes Erscheinungsbild, die mächtigen Maschinen werden zum Teil der Ausstellung. Gekonnt spielt Beil mit der Architektur.“
Bülent Gündüz, OPUS Kulturmagazin, März/April 2022

„Einst beschränkte sich der bildliche Ausdruck von Popmusik ja auf Plattencover und Bravo-Starschnitte. Doch dann, mit dem Siegeszug kommerzieller Fernsehsender wie VIVA, MTV und Co. erlebten die innovativen, schnell produzierbaren Musikvideos einen phänomenalen Boom: für die Plattenlabels ein wunderbares Instrument, das Geschäft anzukurbeln – und eine kreative Spielwiese für Musikstars wie auch für Filmleute. Mittlerweile hat sich das Ganze zu einer ganz eigenen und seltsamerweise noch immer unterschätzten Kunstform entwickelt. Musikvideos sind Spiegelbilder der Weltlage und des Zeitgeistes. Ihre künstlerische Botschaft ist symbiotischer Teil der Musik, die sie filmisch interpretieren – und wo ließe sich dieses vielfältige Universum besser repräsentieren als in einem früheren Eisenwerk und heutigem Weltkulturerbe.“
Max Moor, ARD ttt, 13. März 2022

„…spätestens, wenn Deichkind in „Keine Party“ den Schauspieler Lars Eidinger wie irre stampfend durch die Welt tanzen lässt, kann man sich kaum noch halten. Die dunkle Gebläsehalle mit ihren Nischen und Ecken wird zur besonderen, intimen Tanzfläche für das Ausleben sämtlicher Emotionen.“
Sarah Tschanun, Luxemburger Wort, 17. März 2022

„In Zeiten von Instagram und Tiktok wird plötzlich deutlich, wie sehr die Clip-Kultur auf Ihr Publikum abfärbt. Hier erweist sich das Stiefkind der Kunstgeschichte plötzlich als heimliches Leitmedium. […] Höchste Zeit also, dem Musikvideo die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Und umso begrüßenswerter ist es, wenn nun unter dem Titel „The World of Music Video“ eine Ausstellung in Deutschland (Völklinger Hütte, bis 16.10.22) sowie ein Buch in Kaffeetisch-Format das Thema konzentriert in den kulturtheoretischen Fokus rücken.“
Ueli Bernays, Neue Zürcher Zeitung, 16. April 2022

 

Multimedia Guide

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Der Multimedia Guide zur Ausstellung bietet Informationen zu allen Musikvideos / Automatische Sound-Synchronisation vor Leinwänden / Abholfunkton vor Monitoren / im Eintrittspreis inbegriffen.
Kopfhörer mit Hygiene-Überzug inklusive / eigene Kopfhörer mit Kabel (3,5 mm Klinkenstecker) können mitgebracht werden

Führungen zur Ausstellung

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung
Samstag 15 Uhr / Sonntag 11.30 Uhr
im Eintrittspreis inbegriffen

Sonderführungen für Gruppen
(max. 30 Personen, rund 1,5 Std.) 110 € plus
ermäßigtem Eintritt von 15 € pro Person
Anmeldung unter visit@voelklinger-huette.org

Für Schulen und Gruppen auch Führungen
vor 10 Uhr buchbar.

Für Schulklassen halten wir zur Vor- und Nachbereitung des Besuchs der Ausstellung "The World of Music Video" Arbeitsmaterialien bereit.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weitgehend barrierefrei.

Katalogbuch zur Ausstellung

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Zur Ausstellung ist das gleichnamige Katalogbuch erschienen, herausgegeben von Ralf Beil, gestaltet von KomaAmok, im HatjeCantz Verlag. 448 Seiten, 32 x 24 cm, Klappenbroschur, deutsche und englische Ausgabe. Mit Essays von Daniel Bauer, Ralf Beil, Henry Keazor, Swantje Lichtenstein und Heike Sperling. 

Im analogen und digitalen Museumshop des Weltkulturerbes Völklinger Hütte ist das Katalogbuch zum Preis von  €48,- erhältlich, im Buchhandel zum Preis von € 58,-.

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Konzerte

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Zahlreiche Live-Konzerte – insbesondere von Akteur:innen, deren Musikvideos in der Schau zu erleben sind – werden die Ausstellung begleiten. Am 28. Mai spielt die russische Punkrock-Band PUSSY RIOT in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes. Die Feministinnen und Aktivistinnen erreichten weltweite Aufmerksamkeit durch ihren regierungs- und kirchenkritischen „Punk Prayer“ in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale im Februar 2012. Als Folge dieser Aktion, die nur 41 Sekunden dauerte, wurden die drei Bandmitglieder festgenommen und zu Haftstrafen verurteilt. Das Konzert findet in Kooperation mit der Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar statt.

Im Juni hoffen wir, die kanadische Electroclash- Sängerin und Kultperformerin PEACHES in der Völklinger Hütte zu Gast zu haben. Seit 2000 benutzt sie dieses Pseudonym, das einem Song von Nina Simone entstammt. Ihre provokativen Bühnenshows haben der Electroclash-Bewegung den Weg bereitet, zugleich komponiert sie Rockopern und ist als Performancekünstlerin aktiv. Weitere Konzerte sind in Planung, u.a. mit der Deutsch-Rap-Crew GENETIKK. Ihre Home Base ist das Studio Factory in Saarbrücken, 2021 haben sie ihr Musikvideo „Vielleicht“ in der Völklinger Hütte gedreht – es ist ebenfalls Teil der Ausstellung.

Projektpartner | Förderer

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